Therapien

Eigenblut-Therapie


Die Eigenblut-Therapie ist eine Reiztherapie, bei der Venenblut direkt oder aufbereitet (z.B. mit einem Medikament versetzt) in die Muskulatur oder in die Haut reinjiziert wird. Das Blut wirkt im Gewebe als pathogener, unspezifischer Reiz, der die Abwehr- und Regulationssysteme aktiviert und dabei eine Kaskade von Gegenantworten im Sinne einer Entzündung auslöst und damit eine Stimulation des Immunsystems bewirkt.

Meist wird mit kleinen Mengen Blut (0,5 ml - 1 ml) begonnen, das schrittweise bis zu max. 5 ml erhöht wird. Durch Zugabe eines indikationsbezogenen Medikaments wir die Reizwirkung noch erhöht. Durchschnittlich werden acht bis zehn Behandlungen durchgefährt.

Eine Variante der Eigenblut-Therapie ist die Behandlung mit potenziertem Eigenblut, die für Kinder besonders gut geeignet ist. Das Blut wird dabei nach homäopathischen Vorschriften potenziert und oral eingenommen.

Beide Varianten der Eigenblut-Therapie fähre ich in meiner Praxis durch.

Eine Eigenblut-Therapie beeinflusst folgende Erkrankungen positiv:

  • Akute und chronische Entzündungen wie Tonsillitis, Sinusitis, Otitis media
  • Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma allergica, Nahrungmittelallergien
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Ekzeme, Haut- und Nagelmykosen
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, v.a. primär chronische Polyarthritis
  • Durchblutungsstörungen
  • Allgemeine Infektanfälligkeit