Therapien

Entgiftung


Entgiften bedeutet, die im Bindegewebe und in den Gefäßen abgelagerten Schlacken zu mobilisieren und deren verstärkte Ausscheidung über Darm, Nieren, Lunge und Haut zu aktivieren, d.h. den Organismus bei der inneren Reinigung zu unterstützen. Durch die vermehrte Ausleitung von Ablagerungen werden Stauungen im Blut- und Lymphsystem beseitigt und schädliche Stoffwechselprodukte, Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Gewebe abtransportiert. Der Organismus wird entlastet, Stoffwechselprozesse angeregt, Schmerzzustände positiv beeinflußt und vor allem die körpereigene Abwehr, d.h. das Immunsystem gestärkt.

Eine Verschlackung der Körpergewebe und Gefäße entsteht einerseits durch natürliche Stoffwechselprozesse, andereseits durch chronische Belastungen wie Fehl- und Überernährung, Nahrungsmittelzusatzstoffe, Genußmittel, Medikamente, Industriechemikalien, Schwermetalle, Inhalationallergene und elektromagnetische Wellen.

Die Entgiftungstherapie zählt zu den wichtigsten Grundbehandlungen in der Naturheilpraxis, die vor jeder kausalen Behandlung durchgeführt werden sollte.

In meiner Praxis führe ich folgende Verfahren zur Körperentgiftung durch:

Fastenkuren

Colon-Hydro-Therapie

Schröpfen: Die Schröpfkopftherapie zählt zu den ältesten Heilverfahren und ist vermutlich seit ca. 5000 Jahren bekannt. Durch das Setzen von evakuierten Schröpfköpfen wird eine Saugwirkung auf die Haut und das darunterliegende Gewebe ausgeübt, die zu einer verstärkten Durchblutung mit kleinen Blutaustritten in das Gewebe führt.

 

Dadurch wird der Stoffwechsel angeregt sowie Verspannungen und Gelosen der Muskulatur beseitigt. Über die Reflexzonen wirkt das Schröpfen auch auf die inneren Organe, die dadurch gezielt behandelt und Spasmen gelöst werden können. Der schmerzlindernde Effekt in der Reflexzone wird durch die Freisetzung von Endorphinen und den verstärkten Abbau von Prostaglandienen verursacht und die Selbstregulation angeregt.

Baunscheidtieren Baunscheidtieren: Mit Hilfe des Baunscheidtier-Gerätes ("Lebenswecker") wird die Haut auf dem Rücken leicht eingeritzt und mit einer Mischung aus leicht hautreizenden Stoffen eingerieben, die drei bis fünf Tage dort verbleibt. Durch die Hautreizung wird reflektorisch die Durchblutung angeregt und dadurch die den Segmenten zugeordneten Organe der Lymphabfluß aktiviert sowie Gift- und Schlackenstoffe ausgeleitet. Durch die künstlich hervorgerufene Entzündung wird das Immunsystem stimuliert und die Abwehrkräfte gestärkt.

Medikamente: In der Naturheilkunde stehen verschieden pflanzliche Präparate zur gezielten Anregung der Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane zur Verfügung, die oral oder als Injektionen verabreicht werden können.